Lehre - Bewerbung

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Verdienst: schwarz auf weiß

In Stelleninseraten muss der Verdienst angegeben werden!

Lehre - Verdienst Schwarz auf Weiss

2011 wurde die Anführungspflicht in Stelleninseraten eingeführt! Das ist eine wesentliche Erleichterung für alle, die auf Jobsuche sind. Denn in jeder Stellenanzeige muss stehen, wie viel man im inserierten Job mindestens verdienen kann.

Die Anführungspflicht in Stelleninseraten stellt eine wesentliche Erleichterung für all jene dar, die nach einem Job suchen. Denn selbst wenn nur nach einer geringfügig beschäftigten Aushilfe gesucht wird, muss in jeder Anzeige stehen, wie viel man dort verdienen kann. Du weißt also schon vor dem Vorstellungsgespräch genau was auf dich zukommt.

Weiß der Arbeitgeber bereits zum Zeitpunkt der Stellenausschreibung, dass für den ausgeschriebenen Job auch Zulagen zustehen, muss auch das in den Inseratentext aufgenommen werden.

Orientierungshilfe

Die ausgeschriebene Entlohnung dient allerdings nur zur Orientierung: Zusätzliche finanzielle Kriterien, wie Berufserfahrung und Vordienstzeiten, stehen im Inserat in der Regel nicht. Wenn Berufserfahrung Voraussetzung für den Job ist, muss auch das klar bei der im Inserat angeführten Entlohnung enthalten sein.

Wenn das Inserat nicht passt...

Entspricht ein Inserat diesen Kriterien nicht, gibt es seit 2012 Sanktionen. Das heißt: Beim ersten Verstoß gegen das Gebot der „diskriminierungsfreien Stellenausschreibung“ erfolgt eine Ermahnung durch die Bezirksverwaltungsbehörde. Im Wiederholungsfall wird eine Verwaltungsstrafe von bis zu 360 Euro verhängt.


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