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Ist doch egal, wer was liest?

Facebook-Freundschaft mit dem Chef

Ist doch egal, wer was liest?!

Deine Freundesliste wird immer länger und du bist mittlerweile auch schon mit deinen Kollegen und deinem Chef befreundet? Kein Problem oder doch ein absolutes Tabu für dich? Ganz allgemein gilt: Überleg dir deine Postings und Kommentare gut bevor du sie „losschickst“, denn sonst kann das ganz schnell ins Auge gehen. Richtig sicher ist in den sozialen Netzwerken nämlich nichts!

Laut Schätzungen haben in Österreich 3,4 Millionen Menschen ein Facebook-Profil! „Facebooken“ ist schon ziemlich normal geworden. Die Listen der Freunde werden länger und länger und die Bedenken, was die Sicherheit betrifft, dafür immer geringer.

Job und Privates trennen?!
Viele sind auf Facebook auch mit ihrem Chef und Kollegen befreundet. Andere sind aber klar dagegen und sagen: "Niemals! Privates bleibt privat." Fest steht: Es ist NICHT egal, wer was liest. 

Sicherheitslücken gibt’s!
Viele glauben, dass durch die Privatsphäre-Einstellungen nur bestimmte Personen die eigene Seite und die persönlichen Beiträge lesen und anschauen können. Durch Änderungen der Webseite kam und kommt es dabei aber immer wieder zu Pannen und Fehlern. Außerdem ist man durch die vielen Freunde, die man hat, zunehmend vernetzter und es ist schwer zu sagen, wer wirklich Einblick bekommt!

Die Welt ist klein und Beziehungen sind durch „gemeinsame Freunde“ plötzlich nicht mehr ganz so undurchsichtig. Oder weißt du genau, dass die Tochter der Schwester vom Vater deines Nachbarn nicht deine Chefin ist!?

Vorsicht wenn‘s um die Arbeit geht!
Dass es keineswegs egal ist, wer was liest, zeigt das: Wer z.B. über seine Kollegen oder den Chef – egal ob als Scherz oder mit erstem Hintergrund – schimpft, der riskiert die Auflösung des Arbeits- oder Lehrverhältnisses! Sogar fristlose Entlassungen sind möglich und es kann auch zu einer Klage wegen übler Nachrede kommen.

Am besten ist es, wenn sich die beiden Bereiche Social Media und Arbeit nicht in die Quere kommen! Wenn dir dein Chef allerdings eine Freundschaftseinladung schickt, dann wird’s wieder komplizierter. Überleg dir dann gut, ob du diese annimmst und deine Postings dann vielleicht noch genauer überdenken musst.

 

Denk dir was!

  • Halte deine Freundeslisten kurz! Je mehr Freunde du hast, desto leichter können du und deine Beziehungen „analysiert“ werden.
  • Gruppiere deine Freunde! „Bekannte“ brauchen ja nicht so viel von dir erfahren!
  • Vertraue aber nie zu 100 Prozent auf die Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen. Es kommt immer wieder zu Pannen!
  • Eine wertvolle Faustregel ist: Schreibe generell nichts, was nicht ALLE lesen könnten! Wenn du das bei jedem Eintrag bedenkst, dann kann nicht viel schief gehen.
  • Besser PN als Posting: Hast du jemanden was zu sagen, machs doch per Privatnachricht, damit nicht alle mitlesen können.
  • Kontrolliere regelmäßig deine Einstellungen. Facebook ändert oft seine Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen. 
  • Sei dir im Klaren, dass alles was du im Internet tust, schreibst und veröffentlichst Spuren hinterlässt, auch wenn du es später wieder löscht!
 

FAIL! Facebook-Doku aus dem Krankenstand!

Besonders unklug war eine junge Frau in Sachen Facebook-Postings. Weil sie nicht arbeiten wollte, ließ sie sich krankschreiben. Noch vor Ablauf ihres Krankenstandes besuchte sie allerdings eine Disco und machte fleißig Fotos mit ihren Freunden, die sie auch auf Facebook stellte und somit (halb)öffentlich zugänglich machte. Keine gute Idee, denn ihr Chef bekam Wind davon… Abgesehen davon, dass diese Vorgehensweise wirklich(!) dreist ist, zeigt das Beispiel auch, dass in den sozialen Netzwerken nichts geheim bleibt!


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